Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Blended Learning. Anstoß für innovative Unternehmenskonzepte?

Der Autor entwickelt seine Argumentation in drei Schritten: 1) Reine e-Learning-Lösungen führen selten zum Ziel; 2) Blended Learning-Angebote können helfen, einige Hürden zu überwinden, z.B., was die Motivation der Lernenden betrifft. Andere Schwierigkeiten wie die Einbettung von Lernprozessen in vorhandene Organisationsstrukturen bleiben häufig bestehen; 3) Mit Blick auf die verbleibenden Defizite könnte die Einbindung informeller Lernaktivitäten ein vielversprechender Weg sein. „Medienintegriertes Lernen und Arbeiten“ heisst das Stichwort, verknüpft mit der Hoffnung, so die „Grenzen individueller betrieblicher Weiterbildung“ aufzubrechen.

Aber die spannendste Behauptung fällt quasi en passent am Ende des Artikels: „Absehbar ist auch, dass die Einbindung informeller Lernaktivitäten nicht per se mit aktuellen Standardisierungsbemühungen verträglich ist und neue Kriterien für die Modularisierung von Lernangeboten erforderlich machen wird.“ Dieser Punkt liegt auf der Hand, und so ist es schade, dass er hier nur kurz angetippt wird.
Gerhart Hölbling, QUEM-Bulletin, 1/2005 (pdf, 1,02 MB)
[Kategorien: Blended Learning, Informelles Lernen]