Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Monetärer Nutzen der Personalentwicklung durch Quantifizierung von Trainingseffekten

Der vorliegende Controlling-Ansatz will aufzeigen, wie die durch eine Bildungsmaßnahme ausgelösten Leistungssteigerungen erfasst und monetär bewertet werden können. Vorneweg: Das Ganze ist sehr betriebswirtschaftlich ausgerichtet, benötigt eine Reihe zusätzlicher Arbeitsschritte – und man muss bestimmte Prämissen einfach akzeptieren, um zur aufgezeigten Lösung zu kommen! Eine der zentralen Prämissen besteht z.B. darin, „dass der ökonomische Wert der Arbeit eines Mitarbeiters durch das Jahresgehalt dargestellt werden“ kann.

Aber die größte Schwierigkeit (die ich ürigens vor Jahren in einem gemeinsamen Projekt mit dem Autor selbst „erlebt“ habe) ist vielleicht eine andere: Da die durch eine Weiterbildung ausgelöste Leistungsveränderung erst in einem gewissen zeitlichen Abstand zur Bildungsmaßnahme selbst erfasst werden kann, können Ergebnisse erst vorliegen, wenn die untersuchte Maßnahme selbst für viele Lerner und Projektbeteiligte bereits „Geschichte“ ist. Etwas langer Atem gehört also dazu!

Der Aufsatz selbst ist bereits 2003 erschienen, aber der Autor, Markus Aschendorf, hat ihn erst kürzlich in einem Interview noch einmal vorgestellt.
Markus Aschendorf, Peter Mokrus, Andreas Kröger, in communication, Januar 2005

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