Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Content Management Systeme aus bildungstechnologischer Sicht

Ich bin durch die Hölle gegangen! Gestern habe ich in Münster meine „Abschiedsvorlesung“ gegeben und mit Personalern der Deutschen Bank über Suchstrategien, HR Ressourcen im Internet sowie Social Software diskutiert. Heute musste ich zurück nach Frankfurt. Mit der Bahn. Über die alte Rheinstrecke via Koblenz. An einem Freitag ein verhängnisvolles Unterfangen! Um die Mischung aus Lärm, Alkohol, Volksliedern („ja lebt denn der alte holzmichel noch“) und Zoten zu beschreiben, fehlen mir jetzt noch die Worte!

Jedenfalls habe ich in diesem Chaos versucht, Peter Baumgartners Artikel über Content Management Systeme zu lesen, bin aber erst hinter Koblenz zu ernsthafter Lektüre gekommen. Aufhänger war sein Hamburger Vortrag. Auf den theoretischen Rahmen der Arbeit will ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Interessant ist in jedem Fall seine Strukturierung des CMS-Marktes in folgende Kategorien:

– Redaktionssysteme oder P-CMSes (prozess-, produktions-, publikationsorientierte CMSe)
– Groupware oder C-CMSes (kollaborationsorientierte CMSe)
– Portale oder Community-Content-Collaboration Management Systeme (C3MS)
– Weblogs oder D-CMSes (diskursorientierte CMSe)
– Wiki-Systeme oder E-CMSes (editierorientierte CMSe)

Im Text werden die Unterschiede zwischen den Systemen anschaulich beschrieben und Beispiele genannt. Noch ausführlicher ist wohl nur noch das aktuelle Buch von Baumgartner selbst.
Peter Baumgartner, 7 September 2004 (pdf, 892 KB)
[Kategorien: Learning Management Systeme]