Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Not shaken, not stirred : mobilising the offline learner

Ich hoffe, meine Sympathie für die Möglichkeiten des Internets muss ich an dieser Stelle nicht besonders betonen. Trotzdem bin ich etwas zusammengezuckt, als ich folgenden Satz las:
„Many of the most promising learning opportunities occur when online access is least convenient – on trains and planes, in airports and hotels.“

Ich weiss nicht, wie es anderen geht – aber mein Leben spielt sich eher seltener in Zügen und Flugzeugen, auf Flughäfen und in Hotels ab. Ich bin weder Geschäftsführer noch im Vertrieb, und Telekommunikation und Internet erlauben mir heute, viele Dinge online zu managen, für die ich vielleicht vor einigen Jahren hätte reisen müssen. Wenn ich aber mal „in Zügen und Flugzeugen, auf Flughäfen und in Hotels“ bin, dann weiss ich die Zeit durchaus offline zu nutzen. Auch zum Lernen, indem ich mir eine Fachzeitschrift, ein Buch oder einen Ausdruck mitnehme. Um nicht missverstanden zu werden: Ich schätze Laptop und Internet-Verbindung auch in diesen Situationen, aber ich war noch nie in einer „Bildungs-Notlage“.

Die Zeiten mögen sich ändern. Wer deshalb etwas über das „Universal Delivery Management System (UDMS)“ erfahren möchte, das sich zwischen Content (offline) und LMS (online) schiebt, dem sei der Artikel empfohlen.
Clive Shepherd, The Training Foundation, 13 August 2004
[Kategorien: e-learning]