Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Rapid E-Learning: Groundbreaking New Research

„In our research, we find that a revolutionary change is taking place. … It is a whole new approach to Internet-based training.“
Wer jetzt eine elegante Überleitung zum Thema „Blended Learning“ oder „Mobile Learning“ erwartet, wird überrascht sein: „Rapid E-Learning“ heisst das neue Buzzword der Branche, und ich hatte ja bereits vor einigen Tagen auf die Häufung entsprechender Meldungen hingewiesen. E-Learning Content, in 1-3 Wochen entwickelt – es gibt schon lange einen entsprechenden Begriff dafür: „quick and dirty“. Obwohl diese Anmerkung nicht ganz fair ist: Wenn Anforderungen und Ziele eindeutig definiert sind und alle Beteiligten wissen, was sie tun, bietet die aktuelle Generation von Autoren-Tools durchaus Möglichkeiten, auch im skizzierten zeitlichen Rahmen Content zu entwickeln.

Fragwürdig ist es allein, wie der Erfolg von „Rapid E-Learning“ in diesem Artikel definiert wird: „The key to a successful Rapid E-Learning program is having a development process (including tools) that makes it easy and quick for a SME to develop a course.“ Denn auch für „Rapid E-Learning“ gilt m.E., dass die Erfolgskriterien nicht im Entwicklungsprozess von Lernprogrammen liegen.
Jennifer De Vries, LTI Magazine, 30 Juni 2004
[Kategorien: e-learning]


Nachtrag (6 Juli 2004): Kirsten Seegmüller: Rapid Learning im Visier. CHECKpoint e-learning, Juli 2004