Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Should we be using learning styles?

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Als wir Anfang der neunziger Jahre mit Kunden über die Vorteile von Multimedia diskutierten, war der Hinweis auf unterschiedliche Lernstile und Lerntypen ein beliebtes und weit verbreitetes Argument. Denn schließlich lernt jeder anders, und Multimedia kann offensichtlich für jeden etwas bieten: Text, Audio, Video. Meistens ist die Diskussion an diesem Punkt abgebrochen, denn eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema hat jeder gescheut: Denn auf welchen Ansatz sollte man sich beziehen? Der MBTI allein bot ja schon 16 Persönlichkeitstypen auf … Und wie die gefundenen Persönlichkeitstypen oder kognitiven Stile in medienpädagogische Konzepte übersetzen? Soweit ich mich erinnere, waren wir ganz froh, dass es bei diesem Thema wenig Nachfragen gab.

Dass sich an der Ausgangslage wenig geändert hat, zeigt der vorliegende Bericht. Er setzt sich ausführlich mit dem aktuellen Stand von Theorie und Praxis auseinander, identifiziert und beschreibt die wichtigsten 13 (!) „Learning Styles“-Modelle und prüft sie auf ihre pädagogischen Implikationen. Eine umfassende, praxisnahe und übersichtliche Grundlagenarbeit.
Learning and Skills research Centre, Juni 2004
[Kategorien: Learning Styles]