Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Employer support for learning qualifications

Ich sitze gerade am Thema „Education Policy“ oder „Corporate Tuition Policy“, also der Frage, nach welchen Spielregeln Unternehmen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter unterstützen. Ein sehr interessantes Feld, weil Unternehmen einerseits vom Gießkannenprinzip in der Weiterbildung abrücken wollen, andererseits die Mitarbeiter nach dem Commitment ihres Management bezüglichkeit der Förderung ihrer Employability fragen. Dabei sind international die Unterschiede groß. Das fängt mit Begrifflichkeiten an: undergraduate und graduate programs, professional development/ qualifications bis zu verschiedenen Abschlüssen. Und das hört mit den Besonderheiten in Deutschland nicht auf, wo man aufgrund der Zustimmungspflicht des Betriebsrats mit konkreten Aussagen, wer wann wie gefördert wird, etwas zurückhaltender zu sein scheint.

Wie dem auch sei, das CIPD hat einige Informationen über diese Materie gesammelt und gerade aktualisiert. Auch hier findet sich der Hinweis, „that those with fewer qualifications and in lower-level occupations are offered fewer training opportunities“. Zusätzlich ist es eher die Ausnahme als die Regel, dass erworbene Qualifikationen unmittelbar in Form von extra payments oder eines Bonus honoriert werden.
Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), April 2004