Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Corporate learning 2004

Die Financial Times hat wieder ein Supplement „Business Education“ herausgebracht. Es besteht aus einem Mix aus Marktinformationen, Case Studies und individuellen Erfahrungsberichten. Der „Corporate Learning“-Markt wird hier bestimmt durch den Wettbewerb zwischen Business Schools, Corporate Universities, e-Learning- und Distance Learning-Anbietern. Es geht um neue Business Modelle, Allianzen zwischen Bildungspartnern und immer wieder um Online-Learning, um sich auf die Zeitpläne der Kunden einzustellen. Und die Kunden wollen lernen, immer mehr, flexibel, neben der Arbeit, und allzu viel kosten sollte es auch nicht. Die typische „Corporate“-Lernerin sieht dementsprechend so aus: „Sarah Mike, a successful 35-year-old lawyer and mother of three, desperately wants to sharpen her management skills but can’t afford to leave work, even for a day.“ (aus: „On-line degrees no longer second best„)

Wer einen Überblick über „Corporate Learning“ im internationalen Maßstab sucht, findet hier alle Player und Themen. Dass das Bild nicht immer mit der faktischen Bedeutung von betrieblicher Weiterbildung in ökonomisch schwierigen Zeiten harmoniert, ist eine andere Sache. In jedem Fall sollte man schnell auf die Artikel verlinken, weil ich die Publikationsstrategie der FT nicht durchschaue. Heute ist noch alles frei.
Financial Times, Supplement „Business Education“, 22 März 2004