Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

EMEA e-learning Benchmark Survey

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SkillSoft, der irische e-Learning-Anbieter, hat nach eigenen Angaben letztes Jahr über 40 Millionen US-Dollar in Research and Development investiert. Ein Teil dieses Investments steckt in den 204 Interviews, die die SkillSoft-Researcher in den letzten Monaten mit e-Learning-Nutzern aus 15 großen Unternehmen geführt haben. Es geht um „The User’s Perspective“. Die Antworten zeichnen ein insgesamt sehr positives Bild der e-Learning-Nutzung, aber wo Informationen über das Lernverhalten Mangelware sind, freut man sich über jeden Versuch. So zeigte sich in den Interviews z.B., dass das Lernen nach wie vor mehrheitlich (68%) am Arbeitsplatz stattfinded; und 92% der Lerner sagen, dass sie ihre Lernziele erreicht haben, auch wenn sie „vorher“ aus dem Kurs ausgestiegen sind.

Es ist schade, dass auch hier – aus der Sicht eines Kursanbieters beinahe selbstverständlich – das „klassische“ Bild von e-Learning gezeichnet wird. E-Learning beginnt mit der Registrierung für einen Kurs. Unterstützung, die sich der Mitarbeiter spontan und via Google aus dem Internet holt; der Eintrag in ein Online-Diskussionsforum, um Antwort auf ein spezifisches Problem zu bekommen, sind aus dieser Perspektive kein e-Learning.

SkillSoft, März 2004 (?)
[Kategorien: e-learning]