Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Learning in Communities

Probably the greatest misapplication of online community lies in the idea that it is an adjunct to, or following from, the creation and design of an online course. This is perhaps most clearly exemplified by the existence in itself of course discussions. In more institutions that I can count, when a course is offered online, the discussion community is created with the first class and disbanded with the last. The community owes its existence to the course, and ends when the course does.”

Stephen Downes dreht in seinem Artikel den Spieß um: Die Community “is the primary unit of learning, and that the instruction and the learning resources are secondary, arising out of, and only because of, the community“. Vor diesem Hintergrund liefert er wichtige Argumente für das Lernen in Communities und beschreibt, was erfolgreiche Communities auszeichnet.

Mit Blick auf die betriebliche Weiterbildung und einige allzu optimistische Versprechungen der 90er Jahre möchte ich noch anmerken: Es kann nicht darum gehen, die Mitarbeiter als Lerner in Communities zu binden, also in der Weiterbildung Learning Communities aufzubauen und zu pflegen. Diese Konzepte entsprechen dem Modell, vor dem auch Stephen Downes warnt. Das Ziel muss viel mehr darin liegen, den Mitarbeiter als Mitglied der Communities anzusprechen, denen er im Arbeitsprozess angehört. Und diese Communities, nennen wir sie “Communities of Practice”, zu unterstützen und mit Lernprozessen zu verbinden.
Stephen Downes, Australian Flexible Learning Community, 1 März 2004
[Kategorien: Online-Communities]


Der Artikel selbst enthält noch einen weiterführenden Link zum Thema, der auf die Moderators Homepage von Mauri Collins und Zane Berge verweist. Und es gibt einen weiteren Aufsatz von Stephen Downes zum Thema, “Online Conference Discussions“, in dem er praktische Tipps zum Gelingen von Online Konferenzen gibt.