Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

E-Learning’s Burden on Work-Life Balance. What should we do?

Fast komme ich mir etwas befangen vor! Doch: nein! Wir Wissensarbeiter des 21. Jahrhunderts haben doch die Unterscheidung von Arbeitszeit und Freizeit schon lange und gerne hinter uns gelassen! Arbeiten, Lernen, Freizeit – wo sind die Grenzen, alles ein einziger Flow … Doch der Reihe nach und zurück zum Autor:

One worry I have is that e-learning may push learning out of work time and into personal time. There are already some indications that this is happening. In a recent online class that I taught—an admittedly small sample—learners reported that, on average, about 60%of the time they spent on the course utilized their personal time—not their work time. Training Magazine should be commended for asking about this in their annual Industry Report. They found that „technology-based training“ used 28% more „employee unpaid time“ than „traditional training“ in 2003, and this figure would have likely been higher if the e-learning numbers were pulled out of „technology-based training“ category.

Tatsache ist, die Grenzen zwischen Arbeiten und Freizeit werden unscharf. Das wird deutlich, wenn wir über e-Learning, aber mehr noch, wenn wir über lebenslanges und selbstorganisiertes Lernen sprechen. Von daher ist es sicher richtig, ab und zu innezuhalten und zu überlegen, wo unsere Prioritäten liegen. Und sich nicht zu schnell, der Illusion eines aufgeklärten Zeitmanagements hinzugeben.

Jenseits solcher Gefühlslagen enthält der Artikel einige ganz pragmatische Ratschläge, mit denen Training Professionals verhindern können, dass sich e-Learning hinter dem Rücken der Beteiligten in deren Privatleben schleicht. (via elearnspace)
Will Thalheimer, Work-Learning Research, 12 Februar 2004
[Kategorie: e-learning]