Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Phantom authority, self–selective recruitment and retention of members in virtual communities: The case of Wikipedia

Wikipedia entstand im Januar 2001 mit dem Ziel, eine offene, jedem zugänglich Online-Enzyklopädie zu entwickeln. Das Projekt wurde ein voller Erfolg: Nach sechs Monaten waren bereits 6.000 Artikel geschrieben. Heute (6. Dezember 2003) enthält die englische Version 179.152 Artikel. Dahinter steht ein große, engagierte Community, die derzeit eine unbekannte Anzahl anonymer Verfasser, 33.214 registrierte User und 152 Administratoren umfasst. Das Erstaunliche: Die Spielregeln funktionieren! Artikel werden im „neutralen“ Lexikon-Stil geschrieben, die Qualität der meisten Beiträge ist beachtlich und wird durch die Community laufend verbessert, und zu Versuchen, die redaktionelle Arbeit zu torpedieren („graffiti attacks“) ist es bis heute augenscheinlich nicht gekommen.

Diese Informationen enthält auch der Artikel von Andrea Ciffolilli. Er geht aber weiter, indem er sich mit dem Erfolg von Wikipedia theoretisch auseinandersetzt (Team Theory, Club Theory) und fragt, wie die Community funktioniert (recruitment, retention, reputation) und weiter funktionieren kann. Anschaulich auch die eingangs eingeführte Klassifikation von Virtual Communities! Sehr informativ! (via elearnspace)
Andrea Ciffolilli, First Monday, Vol. 8, No. 12, 1 Dezember 2003

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