Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Free Content Becoming Thing of the Past for UK’s Newspaper Sites

Die Zeiten, in denen Zeitungen ihre Informationen unentgeltlich online anboten, sind vorbei – auch in Deutschland. Doch wofür sind Leser bereit zu zahlen? Und das ist wiederum eine Frage, die jeden beschäftigt, der mit dem Internet zu tun hat – gleich, ob er Informationen sucht oder anbietet. Die wichtigste Botschaft des Artikels: Es gibt intelligente Modelle, nach wie vor viele und attraktive Informationen online anzubieten und gleichzeitig für zusätzliche Services zu chargen – diese reichen von up-to-date Informationen via email bis zu Datenbankzugriffen. Denn um online-Werbung zu akquirieren, will man ja keine Leser vergraulen. Vorbildlich wird das Konzept meiner Lieblingszeitung, des „Guardian„, genannt. Das Wichtigste aber: Die Leser sind laut Selbstauskunft der Verlage bereit zu zahlen, solange die Angebote einen Mehrwert bieten. Und das, obwohl über allem die gute, alte BBC mit einem erstklassigen, aber gebührenfinanzierten online-Angebot thront.
Daithi O. hAnluain, Online Journalism Review, 3 November 2003