Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Corporate Universities

Ich habe im folgenden einige Literaturhinweise zum Thema „Corporate University“ zusammengefasst – alles, was mein Schreibtisch so hergab (letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2003):

  • Allianz Group: AMI ist Europas erste „akkreditierte“ Corporate University
    • Pressemitteilung der Allianz Group anläßlich der Akkreditierung durch die European Foundation for Management Development (efmd)
      zum Beitrag
  • Joachim Münch (Hrsg.): Status und Rolle der Corporate University zwischen betrieblicher Bildungsabteilung und öffentlicher Hochschule. Kaiserslautern 2003.
    • Das Dokument umfasst die Beiträge eines Workshops der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF) am 18./19. November 2002 in Berlin. Vor allem der Beitrag von Joachim Münch, der auch der gesamten Dokumentation den Titel gibt, bietet einen umfassenden und systematischen Überblick über die aktuellen Fragestellungen zum Thema und ein reichhaltiges Literaturverzeichnis. Andere Beiträge orientieren sich eher an den Redemanuskripten der Veranstaltung.
      zum Beitrag (pdf)
  • Jumpertz, Sylvia: Corporate Universities. Kompetenzschmiede Firmen-Campus. In: managerSeminare, Januar 2003, S.86-94.
    • Aufhänger des Artikels ist die Gründung der AutoUni in Wolfburg im Oktober 2002. Der Artikel beschreibt die Idee einer CU und geht auf die Beispiele Lufthansa, Infineon und Henkel ein.
      zum Beitrag (kostenpflichtig)
  • Frazee, Bonni: Corporate Universities: A Powerful Model for Learning. In: CLO magazine, November 2002. – zum Beitrag
    • Ein typisch-amerikanischer „How to“- Artikel (How to design a CU; How to run a CU …).
  • Wheeler, Kevin: The Uses and Misuses of the Term Corporate University. Global Learning Resources, 2002. – zum Beitrag (pdf)
    • „I have been in so many companies where the corporate university was not clearly chartered and where its energy was dissipated in many directions. Very often no one can tell me how the corporate university differs from the training and development or the career development functions.“
  • Glotz, Peter und Seufert, Sabine: Corporate University. Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter mit E-Learning erfolgreich weiterbilden. München 2002, 251 Seiten.
    • Die Autoren beschreiben den aktuellen Stellenwert von CUs in der betrieblichen Weiterbildung sowie die Bedeutung von e-Learning. Dabei klassifizieren sie auch die verschiedenen Typen von CUs. (siehe auch getabstract.com)
  • Allan, Mark: The Corporate University Handbook. Designing, Managing, and Growing a Successful Program. 2002, 256 Seiten.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Corporate Universities in Deutschland. Eine empirische Untersuchung zu ihrer Verbreitung und strategischen Bedeutung. Bonn 2002 (September), 106 Seiten.
    • Empirische Grundlage dieser Studie ist eine im Oktober und November 2001 durchgeführte Befragung von 1.000 deutschen Unternehmen. Sie ergab, dass es derzeit ca. 80 CUs in Deutschland gibt. Unter den Stichworten „Zielsetzungen“, „Teilnehmer“, „Leistungsformate“, „Kooperationspartner“, „Organisation und Finanzierung“ und „Evaluation“ werden ihre wichtigsten Merkmale beschrieben und zusammengefasst. In Kurzprofilen sowie ausführlichen Portraits (Bertelsmann, E.ON, ERGO, Lufthansa und Siemens) werden abschließend die deutsche CUs vorgestellt.Die Untersuchung wurde von Prof. Rudi Wimmer, Dr. Astrid Emmerich und Dr. Alexander Nicolai der Priv. Universität Witten/Herdecke durchgeführt. Die Kernergebnisse der Studie:
      – CUs sind mehr als traditionelle Weiterbildungsabteilungen.
      – CUs sind (noch) kein Massenphänomen.
      – Deutsche Cus unterscheiden sich deutlich von amerikanischen.
      – CUs sind keine Wettbewerber von klassischen Hochschulen.
      – Deutsche Hochschulen haben ihr Kooperationspotential noch nicht ausgeschöpft.

      Rudolf Wimmer und Alexander Nicolai haben die Studie auch im Band von Joachim Münch (2003) vorgestellt. – zum Beitrag (pdf)

  • PriceWaterhouseCoopers (Human Resources): Benchmarking Studie „Corporate Universities“. April 2002 (unveröffentl. Präsentation).
    • Im Frühjahr 2002 hat PWC im Auftrag der VW Coaching einen Überblick über Corporate Universities im deutschsprachigen Raum gegeben. Ziele der Benchmarking-Studie:– Qualitativer und quantitativer Vergleich
      – Darstellung der unterschiedlichen Ausgestaltungen und Auffassungen
      – Bewertung der Erfolgsfaktoren

      Der zusammenfassende Ergebnisbericht sowie die Case Studies einzelner CU’s (Deutsche Bank, DaimlerChrysler, GE, Motorola) liegen vor.

  • Saholy Nanahary: Wissensmanagement selbst in die Hand nehmen. In: geldinstitute 3/2002, S.106-109.
    • Die Autorin versucht, einen Überblick über das Konzept der Corporate University zu geben: Geschichte, Merkmale, Vorteile und Schwierigkeiten. „Somit ist eine Corporate University ein in das Unternehmen integriertes Weiterbildungssystem, eine Form der strategischen Ausrichtung …“ Interessant ihre apodiktische Behauptung, „der Nutzen einer Corporate University kann nicht quantifiziert werden und stellt somit eines der Hauptprobleme dar„.Übrigens zitiert sie zu einem Zeitpunkt die Deutsche Bank University, als das Unternehmen bereits wieder Abstand von diesem Konzept genommen hatte – tempi passati.
  • European Foundation for Management Development (efmd): The University Challange: Corporate Competitiveness, Learning and Knowledge. Brüssel 2001, 68 Seiten.
    • Zwischen 1999 und 2001 fanden 8 Treffen einer Arbeitsgruppe des efmd statt, der efmd Corporate University Learning Group, um die strategische Bedeutung des Thema CU zu diskutieren. Teilnehmer der Learning Group waren Vertreter aus ca. 40 großen europäischen Unternehmen, darunter auch DaimlerChrysler, Deutsche Bank, Allianz, Lufthansa und Volkswagen aus Deutschland.Der Report fasst die Diskussionen der Learning Group unter folgenden Kapiteln zusammen:
      – Context: Why corporate universities? Why now in Europe?
      – What is a CU and What does it Do?
      – The CU and Knowledge Management
      – Holistic CU Management: A Balanced Scorecard Approach
      – CUs and e-Learning: Neither Dream nor Disaster
      – Strategic Purchasing: The CU and its Suppliers
      – The Value Chain: The CU in its Customer-Suplier Network
      – The Outcomes: Measuring and Evaluating CU Performance
      – An Informed Guess: The CU’s Foreseeable Future
      zum Beitrag (kostenpflichtig)
  • Kraemer, Wolfgang und Müller, Michael (Hrsg.): Corporate Universities und E-Learning. Wiesbaden 2001, 572 Seiten.
    • Wolfgang Kraemer ist Geschäftsführer der I-MC, Marktführer im Bereich LMS und e-Learning in Deutschland. I-MC stellt die Online-Plattform der DaimlerChrysler University. Michael Müller war Projektleiter der „Virtual Corporate University“.siehe auch die Rezension von Peter Felixberger: Mitarbeiter Marke Eigenbau. In: ChangeX v. 14. 1. 2002. – zum Beitrag (pdf)
  • Hilse, Heiko: The Schools of Business – the Business of Schools. Corporate Universities und traditionelle Universitäten in einem sich verändernden Bildungsmarkt. In: Kraemer, W. und Müller, M.: Corporate Universities und E-Learning. Wiesbaden 2001, S. 149-194.
  • Kraemer, Wolfgang und Müller, Michael: Klassifikationsmodell für Corporate Universities. In: Kraemer, W. und Müller, M.: Corporate Universities und E-Learning. Wiesbaden 2001, S. 3-53.
  • Siemens Business Services: Wissen und Lernen 2010. München 2001, 71 Seiten.
    • Eine Studie zum Thema „Corporate Learning“, an der sich 323 der 1.000 größten Unternehmen in Deutschland beteiligten (durchgeführt von Eckart & Partner sowie Prof. Lutz v. Rosenstiel. Auch wenn die ökonomische Krise der letzten Jahre einige Aussagen als sehr optimistisch bzw. überholt erscheinen lässt, gibt der Report einen guten Überblick über die aktuelle Agenda im Bereich PE und Weiterbildung. Dabei werden Corporate Universities „als übergreifendes PE-Dach“ beschrieben. – zum Beitrag (kostenpflichtig)
  • Prince, C. and Beaver,G.: The rise and rise of the corporate university: The emerging corporate learning agenda. In: The International Journal of Management Education, 1/2001, S. 17-26.
  • Wagner, Stacey: Putting the „U“ in Europe. In: Training & Development, May 2000.
    zum Beitrag
    (pdf)
  • Neumann, R. und Vollath, J. (Hrsg.): Corporate University – Strategische Unternehmensentwicklung durch maßgeschneidertes Lernen. Hamburg u.a. 1999.
  • Miller, R., Stewart, J. and Walton, J.: ‚Opened University‘. In: People Management, 17th June 1999, S. 42-46.
  • Meister, J.C.: Corporate Universities: Lessons in Building a World-Class Work Force. New York 1998.
  • Deiser, R.: Corporate Universities – Modeerscheinung oder strategischer Erfolgsfaktor? In: Organisationsentwicklung, 1/1998, S. 36-49.
  • Moore, T.: The corporate university: Transforming management education. In: Accounting Horizons, 11/1997, S. 77-85.
  • Crainer, Stuart: Corporate Views of University. In: Management Skills and Development.
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