Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

OECD-Länder wollen Lebenslanges Lernen besser fördern

3 Tage haben die Vertreter von 26 Ländern auf dem Petersberg bei Bonn getagt, um sich der Bedeutung des Lebenslangen Lernens zu versichern. Wenn Edelgard Bulmahn allerdings sagt, „die Menschen müssen leichter Zugang zur Bildung finden und das Lebenslange Lernen mit Freude betreiben„, so kann man das Problem kaum treffender beschreiben: Mit Freude tun wir in der Regel Dinge, für die für uns freiwillig „begeistern“, das Lebenslange Lernen dagegen – und die Zeichen sind ja nicht misszuverstehen – ist eine Notwendigkeit.

Folgende Schlussfolgerungen (pdf) wurden verabschiedet:
„1. Lebenslanges Lernen nützt den Menschen, der Wirtschaft und dem Staat.
2. Zur Unterstützung von Finanzierungsprogrammen des Lebenslangen Lernens ist es notwendig, kohärente Strategien zu verfolgen, um diese erfolgreich zu entwickeln, ist ein gesamtstaatlicher Ansatz notwendig.
3. Die Finanzierungsprogramme des Lebenslangen Lernens müssen so angelegt werden, dass sie die Nachfrage- und Wahlmöglichkeit sowie die Mobilität des Individuums stärken.
4. Zusätzliche Bildungsinvestitionen sind notwendig. Öffentliche Hand, Unternehmen und Individuen sind gemeinsam verpflichtet, in Bildung zu investieren.
5. Die Konferenz unterstreicht diese Aussagen für die nationale und internationale Diskussion von Bildungsministerien gemeinsam mit Wirtschafts-, Arbeits- und Finanzministerien
.“

Bundesministerin Bulmahn wies auf die deutschen Anstrengungen hin, das Lebenslange Lernen zu fördern: das Projekt „Lernende Regionen“, die Suchmaschine Info-Web-Weiterbildung, Bemühungen zur Qualitätssicherung durch die Stiftung Warentest. (via Bildungsblog)
Europäisches Informations-Zentrum Niedersachsen, 13 Oktober 2003

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