Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

A Blogger in Their Midst

Die Angestellte eines Unternehmens startet ein Weblog, erzählt dort über ihre tägliche Arbeit, über gute und schlechte Seiten ihres Arbeitgebers und wird schnell zu einer einflußreichen, aber unkontrollierten Quelle. Vier Fachleute urteilen in der Harvard Business Review (9/2003): Der Jurist sieht Haftungsprobleme, der Personaler Grund genug für eine Kündigung, der Marketing-Experte zwar ein Kommunikations-Problem, aber auch Chancen – nur der CEO eines Software-Unternehmens geht einen Schritt weiter und weist auf das Potential der Mitarbeiterin hin, das vielleicht an anderer Stelle besser zum Einsatz kommen kann.

Nun stehe ich ja mit dem weiterbildungsblog vor ähnlichen Fragen, habe aber vom ersten Tag an entschieden, dass das Ganze nur funktionieren kann, wenn Abeitgeber und Tagesprojekte außen vor bleiben – und zwar konsequent! Alles andere wäre eine juristische Gratwanderung. Auch wenn es schön und wahrscheinlich interessant wäre, in dieser Form aus der Praxis zu berichten bzw. Praxisfälle zu diskutieren.
MWonline, 13 Oktober 2003


Siehe auch: Worker blogs raise some company concerns. Jon Swartz, USA Today, 5 Oktober 2003