Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Commitment des Top-Managements

Das Editorial des neuen Newsletters von MWonline macht auf einen wichtigen Punkt aufmerksam – und deshalb lieber das Ganze im Original:

Es wird zunehmend laestig. Ob es um die Einfuehrung von E-Learning,
Projektmanagement, Corporate University, Customer Relationship Management oder anderen Konzepten geht – eine Forderung wird unermuedlich wiederholt: Das Top-Management muss dahinter stehen. Das ist doch praktisch: Man fuehrt ein neues System ein, die Sache verlaeuft im Sande und die Erklaerung lautet: Das Top-Management hat nicht mitgezogen. Eine Schlussfolgerung daraus koennte lauten: Es werden am laufenden Band Methoden und Instrumente eingefuehrt, ohne dass die Unternehmensleitung davon ueberzeugt ist? Wieso bewilligt sie dann die benoetigten Mittel? Oder koennte es sein, dass die Vertreter der Instrumente das Blaue vom Himmel versprechen, um die
notwendigen Mittel zu erhalten, ohne vorher den Entscheidern deutlich zu machen, zu was sie da ihre Zustimmung geben und was das fuer sie selbst bedeutet? Auf jeden Fall mag man es einfach nicht mehr lesen, dieses ewige „vor allem muss das Commitment des Managements vorliegen“. Dann, liebe Experten, sorgt doch dafuer, dass es vorliegt, ansonsten habt den Mut, auf die Einfuehrung zu verzichten
.“

Offensichtlich lieferte ein Artikel in der aktuellen wirtschaft & weiterbildung das Stichwort (Volker Zimmermann/ IM-C im Interview über „Die Zukunft des E-Learning: ‚Performance Support'“).
MWonline, Newsletter-Nr. 287, 23 September 2003
[Kategorie: HR Management]